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Alkohol / Medikamente / Anabolika


Alkohol
ist eine Substanz, die Fehlbildungen beim Ungeborenen verursachen kann. Alkohol gelangt direkt über die Plazenta zum Embryo, dieser scheidet den Alkohol über die Nieren aus und nimmt ihn sofort über das Fruchtwasser wieder auf. Die kindlichen Zellen befinden sich im Wachstum, daher ist der Einfluss des Alkohols auf das Ungeborene besonders groß.

Grundsätzlich sollten Frauen, die eine Schwangerschaft anstreben, auf Alkohol verzichten. Die Zeit von der fünften bis zwölften Schwangerschaftswoche ist besonders sensibel, da zu diesem Zeitpunkt die Organe des Kindes angelegt werden.

Medikamente
Mit den Lebensjahren steigt der Anteil an Personen mit dauerhaft behandlungsbedürftigen Erkrankungen. Da der Altersdurchschnitt der Kinderwunschpaare ständig steigt, behandeln wir zwangsläufig immer mehr Paare, die regelmäßig Medikamente zu sich nehmen. Außerdem sind viele schwere Erkrankungen heute besser therapierbar, sodass sich die Frage der Zeugungsfähigkeit nach intensiven Arzneimitteltherapien stellt. Verschiedene Arzneimittel können die Fruchtbarkeit der Frau und die Zeugungsfähigkeit des Mannes, und auch die gesunde Entwicklung des Kindes, beeinträchtigen.

Auf der Seite www.embryotox.de finden Sie Informationen zu mehr als 400 Arzneimitteln, die für den heranwachsenden Embryo schädlich sind. Die Angaben beruhen auf aktuellen wissenschaftlichen Daten.

Anabolika
werden häufig von körperbewussten Männern eingenommen, die sich dadurch einen Muskelaufbau erhoffen. In der Zeit der Einnahme der Anabolika sind betroffene Männer höchstwahrscheinlich unfruchtbar. Mehr Testosteron führt nicht zu mehr Fruchtbarkeit. Genau das Gegenteil ist der Fall, denn durch die Testosteroneinnahme registriert das Gehirn einen höheren Hormonspiegel und signalisiert den Hoden, die Produktion der Samenzellen herunterzufahren. Damit kommt auch die Spermienproduktion zum Erliegen. Manchmal schrumpfen die Hoden sichtbar zusammen. Abhängig von der Dauer und vom Präparat kann die männliche Fruchtbarkeit lebenslang geschädigt bleiben. Neben der Unfruchtbarkeit sind beim Konsum von Anabolika auch Libidoverlust und Erektionsstörungen zu beobachten.

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