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Einfrieren menschlicher Zellen - Kryokonservierung


Die gute Nachricht: manche menschliche Zellen  können mithilfe der Kryokonservierung über lange Zeiträume für eine spätere Verwendung aufbewahrt werden. Dabei werden diese bei -196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff eingefroren und in speziellen Kryotanks gelagert. Die Bezeichnung dieser Technik leitet sich aus dem altgriechischen Wort "kryos" ab, was "Kälte" heißt.

Folgende Zellen dürfen laut derzeitiger österreichischer Gesetzeslage kryokonserviert werden:

  1. Embryonen: durch die Vitrifikation (spezielle Einfriertechnik) können überzählige Embryonen, die im Rahmen der Kinderwunschbehandlung entstanden sind, für zukünftige Transfers aufbewahrt werden. Dadurch eröffnet sich die Chance, bei einem negativen Schwangerschaftstest oder auch für eine Folgeschwangerschaft ohne erneute hormonelle Stimulation oder Follikelpunktion einen Embryotransfer durchzuführen. Man nennt diesen Vorgang Kryo-Zyklus.
  2. bei einer MESA oder TESE gewonnenes Gewebe aus den Hoden oder Nebenhoden
  3. Samenzellen oder unbefruchtete Eizellen bei KrebspatientInnen, denen durch eine Tumorbehandlung oder Chemotherapie Unfruchtbarkeit droht
  4. „Social Freezing“, also das bewusste Einfrieren von Eizellen in jungen Jahren für eine spätere Verwendung. Dies ist in Österreich nur erlaubt, wenn bei der Patientin eine Krankheit vorliegt, die zur Zerstörung der Eierstockreserven führen kann  (z.B. Endometriose).

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