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Spermiogramm - Überprüfung der männlichen Samenqualität


Eine Spermauntersuchung (Spermiogramm) gibt Auskunft über die Zeugungsfähigkeit des Mannes bzw. die Qualität des männlichen Spermas. Im Rahmen der Abklärung beim Kinderwunschpaar ist dies somit die wichtigste Befundung beim Mann.

Vor Abgabe der Samenprobe sollte eine Karenzzeit (kein Geschlechtsverkehr) von zwei bis fünf Tagen eingehalten werden. Die Probe kann in einem diskreten Raum im Kinderwunsch Institut Dr. Loimer abgegeben werden und wird anschließend ohne Zeitverzögerung im Labor befundet. In der Regel erhalten Sie zirka 20 Minuten später einen schriftlichen Befund, der Ihnen detailiert erklärt wird.

Sollte die Samenprobe zu Hause gewonnen werden, so muss diese in kürzester Zeit (max. 30 Minuten) körpernah ins Kinderwunsch Institut Dr. Loimer transportiert werden, um keine Qualitätseinbußen zu erleiden.

Folgende Parameter werden bei der Auswertung der Samenqualität erstellt:

• Volumen der Probe (mindestens 1,5 Milliliter)

• Anzahl der Samenzellen pro Milliliter (Dichte)

• Beweglichkeit der Samenzellen (Motilität) 

• Form der Samenzellen (Morphologie)

Zusätzlich werden der pH-Wert, Fruktosewert, Zähflüssigkeit und eine eventuelle Bakterienbesiedlung in der Samenflüssigkeit bestimmt. 

MAR-Test (Mixed-Antiglobulin-Reaktion-Test)

Bei diesem Test wird das Ejakulat des Patienten auf Sperma-Autoantikörper untersucht. Diese können entstehen, wenn der Samenleiter innen verletzt ist. Die Antikörper haften an den Spermien und bewirken, dass sie nur eingeschränkt durch den Gebärmutterschleim "schwimmen" können. Als Richtwert gilt, dass nicht mehr als 50 Prozent der Samenzellen solche Antikörper tragen sollten.

Da die Samenqualität auch bei normal fruchtbaren Männern stark schwanken kann, ist immer eine zweite Untersuchung des Samens nach zwei bis drei Monaten nötig. Eine Probe allein würde nur den momentanen Zustand der Zeugungsfähigkeit widerspiegeln. Weiters sollte die Fruchtbarkeit nicht nur aufgrund des Spermiogramms beurteilt werden, da auch bei dauerhaft gestörter Spermienqualität durchaus Schwangerschaften eintreten können.

Wichtig ist die zusätzlich körperliche Untersuchung des Mannes, unter anderem mittels Ultraschall. Sollten regelmäßig Medikamente eingenommen werden, so muss dies dem behandelnden Arzt vor Abgabe des Ejakulats mitgeteilt werden.

Bei sehr eingeschränkter Samenqualität kann zusätzlich eine genetische Abklärung sinnvoll sein, da gewisse genetische Erkrankungen sich in Veränderungen der Spermien zeigen. So muss unter anderem eine Veranlagung zur Vererbung der Cystischen Fibrose (auch Mukoviszidose genannt) ausgeschlossen werden können. Die Mukoviszidose ist eine relativ häufig auftretende Erbkrankheit, die eine Eindickung des Sekretes der Schleimhäute bewirkt. Sie beeinträchtigt vor allem die Funktion von Lunge und Bauchspeicheldrüse, aber auch die Qualität des Spermiums ist beeinträchtigt. Ins seltenen Fällen muss eine Hoden- oder Nebenhodenbiopsie (MESA oder TESE) durchgeführt werden, um Spermien für eine IVF-Behandlung gewinnen zu können.

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Ihr Dr. Loimer