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Ernährung - Über- und Untergewicht


Sowohl Über- als auch Untergewicht haben einen wesentliche Einfluss auf die Hormonausschüttung.

Übergewicht gehört in Österreich zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Mehr als die Hälfte der Österreicher wiegt zu viel. Übergewicht kann zu einer Reihe schwerwiegender Erkrankungen führen: Zuckerkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs und psychische Leiden. Weiters reduziert Übergewicht die Fruchtbarkeit bei Frauen und Männern. Wer übergewichtig ist, hat sowohl  auf natürlichen Weg als auch bei künstlicher Befruchtung schlechtere Chancen ein Kind zu bekommen.

Das Fettgewebe ist kein reines Energiedepot, es setzt auch wichtige Botenstoffe frei. Diese bringen die Steuerung durcheinander und melden dem Körper eine Entzündung. Weiters enthält das Fettgewebe Enzyme, die männliche Geschlechtshormone in weibliche umwandeln.

Bei übergewichtigen Männern kann man optisch ein Brustwachstum feststellen. Viele Übergewichtige entwickeln eine Vorstufe der Zuckerkrankheit, die Insulinresistenz. Die  Muskel- und Fettzellen werden unempfindlicher gegenüber Insulin, jenem Hormon, das aus der Bauchspeicheldrüse freigesetzte wird, um den Zucker aus dem Blut in die Leber- und Muskelzellen zu transportieren. Der Körper reagiert, indem er noch mehr Insulin ins Blut ausschüttet. Insulin stört wiederum die Reifung der Eibläschen.

Durch einen allgemein erhöhten Hormonspiegel geht der Hormonstoß verloren, der normalerweise in der Mitte des weiblichen Zyklus den Eisprung auslöst.

Auch eine künstliche Befruchtung gestaltet sich bei Übergewichtigen oftmals schwierig. Häufig entstehen unreife Eizellen, die sich folglich bei der IVF schlecht oder überhaupt nicht befruchten lassen.

Auch die Einnistung der befruchteten Zellen ist bei übergewichtigen Frauen schlechter als bei Normalgewichtigen, ebenso ist die Gebärmutterschleimhaut weniger empfänglich für den Embryo.

Mangelernährung und Untergewicht bringen den weiblichen Hormonhaushalt ebenfalls stark durcheinander und erschweren das Schwanger werden. Als Folge findet der Eisprung nur noch unregelmäßig oder gar nicht statt, da der weibliche Körper nicht in der Lage wäre, einen Fötus ausreichend zu versorgen. Viele der magersüchtigen oder untergewichtigen Frauen betreiben Extremsport, um schlank zu bleiben oder noch weiter abzunehmen. Dies stört ebenfalls den Hormonhaushalt und sorgt für eine eingeschränkte Fruchtbarkeit.

Ein angemessenes Körpergewicht ist also eine wichtige Voraussetzung für die Fortpflanzung. Vorhandenes Übergewicht abzubauen oder bei Untergewicht zuzunehmen, erhöht die Chancen auf Eintritt einer Schwangerschaft – auch natürliche Weise oder im Rahmen einer Kinderwunschtherapie.

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