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PCOS - Polycystisches-Ovar-Syndrom


Das PCO-Syndrom ist eine Beschreibung für eine Erkrankung, die durch Zyklusstörungen definiert ist. Folgende Symptome sind ein Hinweis auf PCOS:

  • deutlich verlängerte Abstände zwischen den Regelblutungen
  • komplettes Ausbleiben der Regelblutung
  • männlicher Behaarungstyp
  • vermehrt männliche Geschlechtshormone im Blut
  • Übergewicht

Bei etwa 60 Prozent der betroffenen Frauen werden bei der Ultraschalluntersuchung Eierstockzysten (PCO = Polycystische Ovarien) diagnostiziert. Das Heranreifen der Eibläschen ist aufgrund erhöhter männlicher Hormone gestört. Meist reifen mehrere Eibläschen heran, diese verkümmern jedoch bevor sie zu befruchtungsfähigen Eizellen ausgereift sind. In der Folge findet kein Eisprung statt und es wird kein Gelbkörper gebildet, der den Menstruationszyklus in der zweiten Hälfte bestimmt. Es entsteht kein normaler 28-Tage-Zyklus, dieser verlängert sich häufig weit über 35 Tage hinaus bis hin zum gänzlichen Ausbleiben der Regelblutung.

Häufig leiden PCO-Patienten an Übergewicht, das mit einer vermehrten Insulinproduktion einhergeht. Aber auch bei schlanken Frauen kann PCOS diagnostiziert werden, bei ihnen dürfte die Ursache im Bereich der zentralnervösen Steuerung liegen.

PCOS ist eine Indikation für die Zuzahlung durch den IVF-Fonds, betroffene Patientinnen erhalten 70 Prozent Kostenübernahme bei IVF-Behandlungen.

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